Bausparen

Sollten Sie sich für das Bausparen entschließen, ist es wichtig, Tarife und Konditionen zu vergleichen, um ein ideales Angebot zu finden. Sie können zwischen 25 Bausparkassen mit über 100 verschiedenen Tarifen wählen. Bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Institut, können sowohl Verbraucherzentralen als auch schon allein ein individuelles Gespräch mit dem jeweiligen Kundenberater helfen. Es ist wichtig, zu wissen, was man mit deim Bausparen erzielen möchte: einfaches Sparen oder eine Baufinanzierung. Dabei sind die einzelnen Kreditkonfitionen zu beachten.

Möchten Sie über das Bausparen Spareinlagen bilden, ist es zu empfehlen, einen Tarif mit attraktiven Zinsen zu wählen. Wenn Sie jedoch eine Immobilie finanzieren wollen, sollten Sie folgende Aspekte bedenken: Zuteilungsfristen, monatliche Spar-Rate, ein Mindestguthaben, der Darlehenzins und Rückzahlungsraten. Außerdem sind anfallende Gebühren zu beachten. Die Kontoführungsgebühren sollten möglichst gering sein. Abschlussgebühren für den Vertrag liegen meist zwischen 1 und 1,6 Prozent der Bausparsumme (Tipp: In staatlichen Förderungen finden Sie Unterstützung, z.B. www.foerderdata.de). Zwar ist der Zinssatz vergleichsweise gering, dafür ist er langfristig gesichert. Außerdem ist mit dem im Vergleich niedrigen Guthabenzins ein ebenso geringer Kreditzins nach der Auszahlung der Kreditsumme zu leisten.

Beim Bausparen wird der Kreditzins bereits bei Vertragsabschluss festgelegt und liegt dabei rund ein Prozent unter einer herkömmlichen Hypothek. Der Vorteil beim Bausparen liegt damit in der recht hohen Planungssicherheit gegenüber normalen Darlehen. Hier kommt es je nach Marktlage zum Teil zu erheblichen Schwankungen. Außerdem ist beim Bausparvertrag der Zinssatz unabhängig von der Höhe des gewählten Betrages. Durch oftmals recht flexible Regelungen ist es dem Anleger möglich, zeitweise auch höhere Beträge als den vertraglichen Monatsbetrag einzuzahlen oder auch einmal über bestimmte Zeiträume mit Zahlungen auszusetzen. Diese Flexibilität ist gerade für private Bauherren oft nicht unerheblich.

Basis des Bausparens sind das Mindestguthaben und die Mindestsparzeit. Erst nachdem Sie als Verbraucher nach einer bestimmten Zeit einen bestimmten Betrag (meistens 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme) eingezahlt haben, ist es möglich, eine Auszahlung zu erhalten. Es ist nicht zu verachten, dass hohe Tilgungsraten aufgrund von kurzen Rückzahlungsraten entstehen. Spezialisten raten ab, ein Wohneigentum bzw. Bauvorhaben nur über den Bauspar-Vertrag zu finanzieren, da es sich nur für Anleger mit verlgeichsweise hohem Einkommen lohnen würde.